Byword – Mit Markdown schneller schreiben!

Vor ein paar Tagen hab ich bei bohncore den Gastartikel Wie ich blogge – yet another blogging workflow von Enno gelesen. Unter anderem hat er das Programm “Byword” erwähnt.
Ich fand das so interessant, dass ich mir die App für meinen Mac gekauft hab. Das schöne, derzeit gibt es auf Byword 50% Rabatt (Mac App Store).

Byword gibt es in den folgenden Versionen:

Der erste Eindruck

Screenshot Byword: Text mit Markdown

Mein erster Versuch ist nun dieser Artikel, bei dem ich einfach mal schauen will, ob ich mit Byword wirklich schneller bin.
Das Look & Feel passt und gefühlt bin ich jetzt bereits schneller.

Markdown soll’s richten!

Den Geschwindigkeitsvorteil verspreche ich mir durch den Einsatz von Markdown.

Hier eine Übersicht der Befehle von Markdown.

Gerade das Formatieren von Text und Überschriften geht wunderbar schnell. Ebenso gibt keinerlei Probleme bei Listen.

Hier ein kurzer Überblick was mir gefällt:

  • Links einfügen
  • Überschriften formatieren
  • Fett- oder Kursivschrift (inkl. Tastenkombos per Tastatur)
  • Listen erstellen

Weitere Helfer!

Zum Markdown kommen dann noch weitere nette Funktionen, die einem das Schreiben erleichtern und beschleunigen.

Darunter fallen z.B. die folgenden Funktionen:

  • Klammern und Anführungszeichen werden automatisch geschlossen
  • Rechtschreibprüfung direkt bei der Eingabe
  • Automatisches ersetzen bestimmter Zeichen (z.B. Copyright)

Von Byword nach WordPress (Markdown to HTML)

Die Konvertierung klappt mit wenigen Klicks, indem man einfach das fertige Dokument per Export als HTML in die Zwischenablage schiebt und anschließend bei WordPress im HTML-Editor einfügt.

Was mir noch nicht gefällt

Beim Export in HTML wird bei jeder Überschrift zusätzlich eine “ID” hinzugefügt. Das braucht es aus meiner Sicht nicht, da es den Quellcode unnötig belastet.
Schön wäre hier, wenn man das exportieren in HTML beeinflussen könnte.
Beim Einbetten der Bilder komme ich noch nicht klar. Hier sehe ich keine Zeitersparnis. Aus meiner Sicht ist der Upload direkt über den WordPress-Editor schneller und weniger fehleranfällig.

Fazit zu Byword

Byword macht auf mich einen guten Eindruck, obwohl ich doch ein paar Kleinigkeiten im WordPress-Editor nachbessern musste. Ob es am Ende perfekt in meinen Workflow passt, lässt sich heute noch nicht endgültig sagen.

Mit etwas Übung bin ich aber definitiv schneller, wie wenn ich immer im HTML-Editor von WordPress schreibe.

8 Kommentare
  1. Danny sagt:

    Du kannst dir auch mal http://www.red-sweater.com/marsedit/ anschauen.
    Gruß

  2. Enno sagt:

    Oh, cool, dass jemand doch noch meinen Artikel gelesen und scheinbar sogar etwas daraus mitgenommen hat :)

    Byword is schon dufte. Ich liebe diese App. Zu den beiden von dir angesprochenen Problemen:

    ID im Quellcode:
    Meist brauche ich es auch nicht, allerdings ist es doch mal ganz cool, wenn du auf eine bestimmte Überschrift im Artikel verlinken willst. Alles schon gehabt. Es erzeugt ein erhöhtes Datenaufkommen, da gebe ich dir Recht. Grundsätzlich finde ich aber, dass es Sinn macht.
    Es gibt glaube ich auch eine Möglichkeit Byword einen eigenen Markdown Prozessor zuzuweisen. Musst du mal zu googlen, ganz sicher bin ich mir nicht.

    Bilder-Einbindung:
    Ja beim Einfügen in den WP-Editor machen die Dinger mehr Ärger durch die HTML5-Synax, die WordPress so nicht standardmäßig einsetzt. Dementsprechend habe ich eine kleine Serie am Laufen, in de rich erkläre, wie ich das über ein Skript automatisiert habe. Kannst ja bei Gelegenheit mal rein schauen :)

    Viele Grüße,
    Enno

  3. Enno sagt:

    Ich hätte mit meinem Kommentar mal noch einen Tag warten sollen. Vorhin habe ich das neuste Update aus dem Mac App Store gezogen. Überschriften bekommen nun keine automatischen IDs mehr :)

  4. Christian sagt:

    Sorry, ich hätte eigentlich auch was sagen können!
    Hatte mich bereits vor ein paar Tagen an den Support gewandt und der hat mir bereits gesagt, dass die IDs in der kommenden Version entfernt werden.

    Scheinbar bin ich nicht der Einzige den das gestört hat….
    Dir noch mal vielen Dank für den Artikel. Ich nutze inzwischen Byword für diverse Protokolle und Scripts. Gefällt mir sehr gut!

  5. Ree sagt:

    Ist Byword nur für kleinere Texte oder kann man auch ein ganzes Buch damit schreiben?

    Gruss

  6. Christian sagt:

    Ich denke den Text für ein Buch könnte man theoretisch schon verfassen, jedoch würde ich bei einem Buch auf eine andere Software zurückgreifen, da für Bücher spezielle Formatierungen sinnvoll sind.
    Hab auf dem Gebiet “Bücher schreiben” keine Erfahrung.

  7. Enno sagt:

    Ich habe den Großteil meiner Bachelorarbeit in Byword geschrieben, allerdings in ca. 20 kleineren Dateien.

    Für das Bücherschreiben ist andere Software besser geeignet. Als allererstes fällt dabei stets Scrivener.

  8. Ree sagt:

    Danke für die schnelle Antwort.
    Ok schade da mir das schlichte Design sehr gefällt ;)
    Scrivener sieht interessant aus, leider nicht so ein schönes und schlichtes Interface.
    Habe gerade Ulysses im App Store gefunden. Jemand Erfahrung mit dieser Software?

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  1. Byword aktualisiert auf Version 1.5.2 | iEnno

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