Flattr – Vorteile, Nachteile und meine Meinung

Seit knapp einem Monat nutze ich selbst Flattr und habe es auch in meinem Blog integriert.
Auch viele andere Webseiten haben das Flattr-System bereits eingebaut.
Die Seite Netzpolitik hat z.B. im Juni damit insgesamt €576,53 eingenommen. (siehe hier)
Aus diesem Grund schreibe ich heute über meine bisherigen Erfahrungen mit Flattr.

Was ist Flattr?

Flattr ist ein Social Payment-Service, mit dem man Websitebetreibern kleine Geldbeträge zukommen lässt.

Wie funktioniert Flattr?

Zunächst benötigt man einen Account bei Flattr.com.
Zu Beginn muss ein Geldbetrag auf das Flattr-Konto eingezahlt werden. Anschließend legt man einen monatlichen Betrag fest, den man bereit ist zu flattrn.
Ab jetzt flattrt man alle interessanten Artikel und Webseiten.
Ist das Monatsende erreicht, verteilt sich der zu Beginn festgelegte Betrag automatisch auf alle Klicks.

Vorteile oder was mir an Flattr gefällt

  • lässt sich durch ein Plugin leicht in WordPress integrieren
  • Kostenkontrolle, ich kann so viel klicken wie ich will
  • Dashboard zeigt an, wofür geflattrt wurde
  • neue Besucher kommen über die Flattr-Seite
  • Einnahmequelle

Nachteile oder was mich an Flattr stört

  • bei mir verlangsamte sich der Webseitenaufbau
  • Flattr-Buttons auf der eigenen Website sind nur aktiv, wenn man selbst Geld auflädt
  • flattrt man viel, bleibt am Ende sehr wenig pro Klick übrig
  • es besteht eine Hemmschwelle, sich bei noch einem Dienst anzumelden
  • hauptsächlich große Blogs und Websites profitieren
  • wenn es nur als Einnahmequelle gesehen wird, klappt das System nicht
  • Flattr verlangt 10% Serviceanteil
  • Rechtliche Probleme und Einnahmen versteuern (mehr in diesem Artikel)

Fazit

Jeder muss selbst entscheiden, ob Flattr sinnvoll ist oder nicht. Ich finde es eine gute Idee um damit die Hostingkosten zu decken. Diesen Monat sind bei mir nur 0,51 Cent als Einnahmen zu verbuchen. Was bei einer Einzahlung von 2.00 Euro ein Verlust bedeutet!
Für mich sollte Flattr schon die Hostigkosten decken können, damit es weiter aktiv bleibt.
Aber zuerst warte ich eine Testphase ab.

Nachtrag 20.12.2010

Inzwischen nutze ich Flattr nicht mehr. Mit Flattr hatte ich nur zusätzlich Ausgaben aber keine Einnahmen um meine Hostingkosten zu decken.

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Ein Kommentar
  1. Alex sagt:

    Hallo Christian

    Danke für deine Erklärungen zu Flattr und deine Aufzählungen von Pro’s und Cons.
    Wünsche ein angenehmes Wochenende.
    Mit besten Grüßen,

    Alex

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